Blog

Hochzeitsfotograf in Würzburg und Arnstein

 

Für meine erste Hochzeit des Jahres musste ich nicht weit fahren. Für die Hochzeitsportraits haben wir uns die wunderschöne Residenz in Würzburg ausgesucht, die ja quasi direkt vor meiner Haustür liegt und ich -wenn ich nicht das ganze Auto voller Equipment habe- in ein paar Minuten zu Fuß erreiche. Die anschließende Trauung und Feier fand im Standesamt in Arnstein statt. Den ganzen Morgen hatte ich gebannt aus dem Fenster geschaut, denn aus dem gemeldeten „leichten Regen“ ist ein tatsächlicher starker Guss geworden. Hochzeitsbilder im Regen haben ihren ganz besonderen Reiz und Regenschirme und Gummistiefel unterm Hochzeitskleid machen sich auch immer toll auf Fotos; dennoch wünsche ich mir für meine Paare immer schönes Wetter und keinen Regen. Die Beiden hatten Glück: 15 Minuten vor den Portraits hörte der Regen auf und das Wetter hielt sich ganz genau bis zu dem Zeitpunkt, als ich am Nachmittag die Familien- und Gruppenfotos im Kasten hatte und die Feier drinnen weiterging.

Ich danke für den schönen Tag und die tollen Ergebnisse!

 

Fotografen vor der Kamera bzw. meine Erfahrungen als Model

Es hat seinen guten Grund, warum Fotografen selten selbst auf Bildern zu sehen sind. Klar, jemand muss das Bild machen, aber auch wenn ein anderer Fotograf anwesend ist oder man den Selbstauslöser nutzen könnte , verstecken sich die meisten Fotografen vor dem Bildermacher, wie ein Clownfisch in seiner Anemone.

Da man aber irgendwann doch mal schöne Bilder von sich haben möchte, hab ich mich auch mal wieder vor die Kamera gewagt. Ein Hochzeitsfotograf ohne Bilder von sich auf seiner Seite wirkt auch etwas komisch; das wollte ich schon lange ändern. Eigentlich finde ich es gar nicht so schlimm, mich fotografieren zu lassen. Ein bisschen vor der Linse rumtänzeln und ein paar Posings mal aus der Sicht des Models zu erleben ist sowohl eine unerlässliche Erfahrung für die eigene Arbeitsweise und macht dann doch auch schon etwas Spaß.

Als Mann hinter der Kamera agieren durfte und musste mein befreundeter Kollege Ralph Piepenburg. Schaut euch mal seine Seite ralphpiepenburg.de an. Der Arme musste anstatt mit einer halbnackten Schönheit nun mit mir Vorlieb nehmen :-) Dafür meinen herzlichen Dank.

Ich gebe meinen Brautpaaren selten genaue Posen vor, sondern lasse sie lieber vor der Kamera Spaß haben. So gelingen wesentlich natürlichere Bilder, als wenn ich jede Körperhaltung und jeden Gesichtsausdruck vorgebe. So habe ich mich dann auch etwas wohler gefühlt. Kennt jemand die Friends-Folge, in der Chandler beim Fotografen ist und versucht natürliches Lächeln hinzubekommen? So sehe ich dann auch immer aus, deshalb versuche ich erst gar nicht, ein Lächeln zu faken. Dafür lasse ich lieber meine Freundin hinter dem Fotografen lustige Grimassen schneiden. Wer die gleichen Probleme hat, sollte das mal ausprobieren; so macht man sich in der Öffentlichkeit auch nicht alleine zum Affen :-)

Der Himmel war bedeckt und es gab ein schönes weiches Licht, sodass wir auf Blitzlicht verzichten konnten. Zum Glück, denn sonst hätte ich auf jedem Foto die Augen zu. Für ein schnelles Portrait für die Zeitung eines befreundeten Journalisten mussten mal über 100(!) Bilder von mir gemacht werden; dann hatte ich auf einem mal die Augen auf -> plus Chandler-Gedächtnis-Grinsen.

Diesmal hat alles geklappt, die Bilder sind toll, ich hatte Spaß und endlich Material, das ich hier zeigen kann.

 

Winter-Engagement-Fotos in Zellingen bei Würzburg

Die ersten Fotos 2013. Endlich mal wieder mit tollen Leuten vor der Kamera Zeit verbringen. Im Dezember konnte ich leider nur einige wenige Tage die Kamera(s) in die Hand nehmen, zu viel Zeit ging drauf mit Papierkram und Vorbereitungen und Planungen für das neue Jahr.

Umso mehr happy war ich deshalb, als endlich der erste Schnee kam und Regina & Steven ziemlich spontan Zeit hatten auf verschneite Fotos in Zellingen und einen kleinen Spaziergang im Wald.

Ich möchte mich nochmals bedanken bei:

– Regina & Steven für die schönen, entspannten Stunden und die Tasse heißen Tee
– meiner wunderbaren Freundin und Assistentin Julia für das Schleppen, Halten und Warten in der Kälte
– bei Steven für das tolle Foto von Julia und mir

Solche Fotos sind übrigens in jedem meiner Hochzeitsfotografie-Pakete enthalten. Es dient in erster Linie dazu, sich gegenseitig besser kennenzulernen und euch die eventuelle Scheu vor der Kamera zu nehmen und am Hochzeitstag bestens vorbereitet zu sein. Gerade, wenn man noch nie ein Fotos gemacht hat, braucht man oftmals einige Zeit, um mit der Situation warm zu werden und sich unverkrampft zu geben. Desweiteren gebe ich euch einige Posing-Tipps und ihr lernt meine Arbeitsweise kennen.

Die Engagement-Fotos kann man sowohl dazu nutzen, um schonmal die Location an der Hochzeit zu testen, oder aber ihr möchtet größtmögliche Abwechslung und nicht nur Bilder im Brautkleid/Anzug in euren vier Wänden hängen haben, dann machen wir etwas ganz anderes. Wie die Fotosession gestaltet wird, liegt ganz bei euch. Natürlich helfe ich euch gerne, wenn ihr euch nicht entscheiden könnt.

Auch wenn ihr nicht heiratet oder schon verheiratet seid, könnt ihr solche Paarfotos bei mir buchen.

Jetzt wünsche ich euch viel Spaß mit den folgenden Bildern. Wenn euch die Bilder gefallen, dürft ihr mir gerne eine Nachricht hinterlassen und/oder meine Facebook-Seite verfolgen (http://www.facebook.com/AxelLinkPhotography) um immer über neue Blogposts informiert zu sein.

Ich freue mich schon auf die Hochzeit der beiden.

 

Vielen Dank fürs Anschauen!